Obligationen - Kassenobligationen

Obligationen
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Unter dem Begriff Obligationen fasst man eine Form von Wertpapieren, welche Zinsen oder Gewinn versprechen, zusammen. Heutzutage stellen Obligationen, insbesondere Kassenobligationen, eine grosse Bedeutung für die private und berufliche Vorsorge dar. Ein grosser Vorteil bei Obligationen ist mit Sicherheit, dass diese im Vergleich zu Aktien Anlagen geringeren Wertschwankungen unterliegen und sich dadurch das Verlustrisiko minimiert. Viele bringen mit Obligationen deswegen die Wörter Sicherheit und Stabilität in Verbindung.
In der Schweiz werden solche verzinslichen Wertpapiere von verschiedenen Banken angeboten. Bei vielen bekannten Schweizer Firmen bietet sich die Möglichkeit, sein Geld in Obligationen anzulegen. Wirft man einen Blick auf Merkmale und Besonderheiten von Obligationsfonds, fällt einem auf, dass man unter einer vorher festgelegten Berücksichtigung der Anlagestrategie in in- sowie ausländische Obligationsanlagen investieren kann. Welches Risiko man bei dieser Anlage letztendlich trägt, hängt davon ab, welche Laufzeit man wählt, ebenso spielen die Bonität, die Währung, das Domizil und die Zinspolitik eine grosse Rolle. Sofern man dies möchte, kann man bei Obligationen eine jährliche Ausschüttung erhalten oder aber die aufgelaufenen Erträge immer wieder zur Reinvestition nutzen. Die Höhe der zu erzielenden Erträge richtet sich hier nach mehreren Kriterien, unter anderem nach den Anlagekriterien des jeweiligen Fonds und nach den Bedingungen, welche gerade auf dem Kapitalmarkt herrschen.
Obligationen sind dann interessant, wenn man finanzielle Mittel zur Verfügung hat, die man mittel- oder langfristig anlegen kann. Doch auch hier trägt man ein Kreditrisiko und ein Kursrisiko.
Eine besondere Unterart sind Kassenobligationen. Hierbei handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen mit einer mittleren Laufzeit und einer hohen Stückelung. Der Anleger gilt als Darlehensgeber und erhält ein regelmässiges Einkommen in Form von Zinsen, welche der Schuldner an ihn zahlt. Allerdings ist die Regelung so, dass man sein Geld für mindestens zwei Jahre anlegen muss. Sicherlich bleiben auch bei dieser Anlageform einige Risiken, doch im Vergleich zur attraktiven Rendite und zu anderen Anlagearten sind diese Risiken eher als gering einzustufen. Die Schweizer Banken verlangen bei Kassenobligationen eine feste Laufzeit, welche in der Regel zwischen zwei und acht Jahren liegt. Der Zinssatz wird im Voraus festgelegt und ist während der Laufzeit fix. Die Rückzahlungsquote beträgt 100 Prozent. Allerdings sind Kassenobligationen nicht an der Börse handelbar und ausserdem verrechnungssteuerpflichtig. Als Mindestanlage gilt meistens ein Betrag von CHF 1'000.